Bergsteigen, Klettern und Wandern

In den Bergen aufgewachsen
In den Bergen aufgewachsen habe ich sie im Blut. Immer wieder zieht es mich hinauf in luftige Höhen. An das Elternhaus grenzte ein Stück Wiese und dann kam schon der Wald, der die Hänge hinaufwuchs. Der ideale Spiel- und Tummelplatz für erste Abenteuer. Auf Bäume klettern, vom Jägerstand springen, Baumhütten bauen, immer höher hinaus wollen, um die eigenen Kräfte auf die Probe zu stellen.
Ein Hochgefühl der erste Gipfel. Es geschafft zu haben, da oben zu stehen. Für einen Buben eine lange Tour, die im Laufe der Jahre bei vielen Wiederholungen immer kürzer wurde und sich eines Tages wohl wieder beschwerlich anfühlen wird.

Lebensfreude, Fülle und Frieden
Bergsteigen und Klettern steigern mein Lebensgefühl, meinen Lebensmut und meine Lebensfreude. Viele Glücksmomente und ergreifende Sinneseindrücke, Frieden, Ruhe, Fülle durch Stille, ein Schweigen das einem Augen und Ohren öffnet, den richtigen Rhythmus finden, Schauen, Verweilen, ein Hineinsinken in die Natur, den eigenen Takt finden, sich lebendig fühlen, freie Aussicht, Geduld und Mühen, warten können und im richtigen Moment bereit sein, etwas wagen und etwas ertragen, abseits gewohnter Pfade unterwegs sein, sich Gedanken ergehen, sich frei bewegen. So treffend das Lied von Reinhart May: "Über den Wolken muß die Freiheit wohl grenzenlos sein……".

Der Vulkan ruft zum Wandern, Klettern und Bergsteigen
Auch in meiner Wahlheimat Lanzarote gehört Wandern, Bergsteigen und Klettern zu meinen Steckenpferden. Vergleichen lassen sich die Vulkanberge natürlich nicht mit mächtigen Alpengipfel oder hohen Traumbergen in den Gebirgszügen dieser Welt. Hier aber gibt es eine respekteinflössende Steilwand, die im Famaramassiv von der Küste aus 600 m in den blauen Himmel hinaufschwingt und die man an einigen Stellen frei kraxelnd oder am Seil kletternd durchsteigen kann. Von oben hat man einen überwältigen Ausblick auf den Archipielago de Chinijos mit den Inseln La Graciosa, Montaña Clara und Alegranza.